April 2022

„Carmen“ von Georges Bizet

Einen neuen Blick auf das tödliche Geschehen hat in Hildesheim die erst 30-jährige Gast-Regisseurin Juana Inés Cano Restrepo geworfen, den populären Opernstoff ordentlich abgeklopft und von sämtlichen Klischees und pseudospanischem Kitsch entrümpelt. Sie […] konzentriert sich in ihrer spannenden und modernen Inszenierung ganz auf die Frau und ihr Ringen um ein freies, emanzipiertes (Liebes)-Leben […] In ihrer Version gerät die Titelfigur Carmen zu keinem quasi selbstverschuldeten Opfer eigener Attraktivität und Verführungskunst wie es in herkömmlichen Inszenierungen gern dargestellt wird, sondern sie stirbt an den vermeintlichen Besitzansprüchen eines abgewiesenen Mannes. Dass das kein Einzelschicksal, sondern ein strukturelles Problem der Gesellschaft ist, darauf verweist die Regisseurin mit vielen, klug eingestreuten Nebensächlichkeiten […] In der Titelrolle ist Neele Kramer als unerschrockene, kämpferische Carmen zu erleben, eine Traumrolle für jede Mezzospranistin. Sie beherrscht ihre Partie, singt fesselnd, unerschrocken und lässt doch ab und zu in ihr Inneres, nach Liebe sehnendes Herz blicken. Bei so viel Bühnenpräsenz haben es die Männer […] nicht gerade leicht. […] Diese Hildesheimer Carmen passt in die hiesige Zeit, steht aber musikalisch ganz im Geiste Bizets – und wird am Ende mit Beifall und Bravo-Rufen überschüttet.

Uwe Tobias Hieronimi (Zuniga), Neele Kramer (Carmen), Yohan Kim (Don José)

Foto: tbehind

September 2021

Die Spielzeit 21/22 hat begonnen!

Spielplan, Termine und alle wichtigen Informationen zum Hygienekonzept finden Sie auf der Homepage des Theaters für Niedersachsen.

September 2020

wasserschaden im bühnenraum des tfn ­­_ spielbetrieb vorerst eingestellt

Aufgrund eines technischen Defekts wurde die Sprühflutanlage der Bühne des Theaters für Niedersachsen augelöst. Wegen des entstandenen Schadens wird der Spielbetrieb auf der großen Bühne leider erneut vorübergehend eingestellt.

Aktuellere Informationen finden Sie hier.

Wir spielen wieder!

Premiere „I Briganti“ von Saverio Mercadante am 12.September 2020

Neele Kramer (Teresa), Robyn Allegra Parton (Amelia)

Foto: tbehind

Mai 2020

Das neue Spielzeitheft ist da!

Für weitere Informationen klicken Sie hier.

März 2020

Der Spielbetrieb wird eingestellt!

Zur Eindämmung der Corona- Pandemie wird es bis auf Weiteres keine Vorstellungen am Theater für Niedersachsen geben.

Aktuellere Informationen finden Sie hier.

November 2019

Premiere von Wagners „Tristan und Isolde“ –

[…] Mit der Partie der Brangäne beeindruckte […] Neele Kramer, die mit warmem Timbre, präziser Stimmführung und ebenso klarer Textverständlichkeit ihre warnenden Rufe […] eindringlich zu Gehör brachte.“ […] (Tristan und Isolde, Das Opernglas, März 2020)

[…] Brängäne wurde eindrucksvoll von Neele Kramer, die damit scheinbar mühelos in das Wagner- Fach eingestiegen ist und einfühlsam den verzweifelten Konflickt zwischen Fürsorge und treuem Gehorsam interpretierte.“ […] (Das Orchester, Februar 2020)

[…] Brangäne, die Vertraute Isoldes, stimmlich überragend und glänzend besetzt durch Neele Kramer […] ( IOCO.de, 19.11.2019)

(Kommentar zu oben zitierter Kritik: […] Zustimmen möchte ich ganz klar in der Aussage, dass Neele Kramer eine wirklich großartige Brangäne gegeben hat – eine tolle Wagner-Stimme – man kann nur hoffen, dass sie durch diese Produktion von anderen Bühnen entdeckt wird! Das war große Kunst! […] insgesamt eine gute Produktion, besonders durch Neele Kramer!, 08.12.2019)

[…] Neele Kramer wirft sich mit viel Engagement in die Partie der Brangäne und verströmt mit ihrem Mezzosopran farbenreiche Töne, die sich näher am klangvollen Sopran als am warmen Alt bewegen, was einen besonderen Reiz ausmacht. […] (OnlineMusikMagazin, 16.11.2019)

[…] Neele Kramer gab mit warm leuchtendem Mezzo, vor allem im zweiten Akt, eine überzeugende, jugendliche Brangäne […] (Onlinemerker, 16.11.2019)

Levente György (Kurwenal), Julian Rohde (Hirte), Uwe Tobias Hieronimi (Marke), Hugo Mallet (Tristan), Julia Borchert (Isolde), Neele Kramer (Brangäne)

Foto: tbehind

Mai 2019

Das neue Spielzeitheft ist da!

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[…] Hopp hat aus der Operette ein Ensemblestück mit viel Text gemacht (…). Dank aller neun Akteure funktioniert das grandios. Sie spielen wie der Teufel und rocken die Bühne. (…) Unwiderstehlich gut auch, wie Neele Kramer krakeelend aus sich herauskommt und dann kontrastreich eine zärtliche Melodie anstimmt. […] (Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 5.3.2019) 

[…] Herrlicher Budenzauber- Diese Produktion ist ein beudeutender Beitrag zum Offenbach-Jahr. […] (Opernwelt)

[…] alle Mitwirkenden sind enorm motiviert, bringen Witz und Gags zielgenau auf den Punkt und sorgen so für eine ausgelassene Stimmung […] (Das Opernglas, 4/2019)

Jacques Offenbach in Bestform-
Adam Benzwi und Max Hopp machen in Hildesheim „Die Prinzessin von Trapezunt“ zum Glanzstück

[…] Gaukler- und Adelswelt (…) vermischt und kollidierend, mal in herzinnig überzogener Sentimentalität (…) und dann wieder furios von der Leine gelassen, dabei in den Dialogstrecken nicht weniger treffsicher als im gemeinsamen Gesang: Das waren Figuren, die sich aneinander rieben wie wärmten und hinter allen parodistischen Knallern immer auch Sehnsucht, versteckte Träume und liebenswerte Menschlichkeit spüren ließen. (…) die handfest- resolute Regina von Neele Kramer, die sich den devot – verzagten Ästheten Tremolini (Jan Rekeszus) angelt (…) : Alles sehr gut gemacht! […] (FAZ, 05.03.2019)

Liebevolle und intelligente Hommage an Offenbach (Deutschlandfunk)

[…] „Ihr Vergnügen- unsere Pflicht“ verkündet der Conférencier (…) und das hat das Offenbach- Team am Theater für Niedersachsen in Hildesheim sehr ernst genommen. (…) Artistin Regina (von Neele Kramer mit sattem Mezzo klasse ausgespielt). […] (www.die-deutsche.buehne.de/kritiken/offenbachs-wiedergeburt)

[…] Traumhafte Operette! Nicht verpassen! […] (www.onlinemerker.com/hildesheim-theater-fuer-niedersachsen-die-prinzessin-von-trapezunt-von-jacques-offenbach-premiere)

[…] Die liebeshungrige Regina ist bei Neele Kramer und ihrem charaktervollen Mezzo gut aufgehoben. […] (www.operalounge.de/features/musikszene-festivals/flotte-revue-2)

Katharina Schutza (Paola), Meike Hartmann (Zanetta), Levente György (Cabriolo), Jan Rekeszus (Tremolini), Neele Kramer (Regina)

Foto: Jochen Quast

Dezember 2018

“Wenn sexy Hexy mit dem Teufel schaukelt”
– Premiere von Tschaikowskys “Die Pantöffelchen”-

[…] In passioniertem Zusammenspiel mit der betörenden Hexe von Neele Kramer entspinnen sich dramaturgisch schön einstudierte erotische Neckereien zwischen den Vertretern der dunklen Seite. Kramers warmströmender Mezzo mit weichem Timbre passte da ebenso gut zu der Partie wie ihr eindringliches Spiel: Die Männer stehen Schlange vor Hexe Solochas Tür. […]  (Das Opernglas, 01/19)

[…] Neele Kramer ist als Solocha eine sexy Hexy im rosa Hosenanzug mit Gerippe am Revers. Ihr wunderbar runder und volltöniger Mezzo macht ihre sinnlichen Geneigtheiten plausibel.[…]
(Braunschweiger Zeitung, 10.12.2018)

[…] Ein besonders gelungener musikalischer Höhepunkt war das schöne Duett mit Neele Kramer, die einmal mehr ihren strömenden Mezzo als Solocha präsentierte. Sie und Peter Kubik […] als Teufel agierten als „Buffo- Paar“, das dem bunten Treiben immer wieder Zunder gab. […]
(Der Opernfreund, 10.12.2018)

[…] Gesungen wird in Hildesheim auf durchweg erfreulichem Niveau: Neele Kramer gestaltet mit klangsattem Mezzo und süffisantem Tonfall die Hexe Solocha. […]
(onlinemerker, 10.12.2018)

[…] Regisseurin Anna Katharina Bernreitner findet noch größeren Gefallen an einem anderen höllisch verliebten Gespann, das in Neele Kramer als Hexe Solocha und Peter Kubik als Teufel stimmkräftige und spielfreudige Interpretation bekommt. […]
(Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 11.12.2018)

[…] Neele Kramer ist eine dezent verruchte, schönstimmige Solocha […] (OnlineMusikMagazin, 11.12.2019)

Neele Kramer (Hexe Solocha), Peter Kubik (Teufel)
Foto: Falk von Traubenberg